Admiral
Admiral
Admirals ehemalige Besitzer haben über Erwin, unseren Hufschmied, von der Pferdeoase erfahren. Ich bekam im Mai 2015 einen Anruf in welchem mir gesagt wurde, dass man einen Platz für einen Traber Wallach suche, da dieser, nach dem Verkauf des zweiten Pferdes, ganz alleine ist, der Besitzer konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr weiter mit ihm arbeiten und deshalb kam auch ein zweites Pferd nicht in Frage.
Als Admiral hier ankam wurde von den Vorbesitzern beim Ausladen gewarnt, dass er nicht zu halten sei am Seil.
Von ihnen wurde das panische Pferd zum Kutsche fahren benutzt, er wurde einspännig gefahren und musste vor der Kutsche funktionieren.
Er war sehr dürr , denn obwohl er gefüttert und gefüttert wurde, legte er nicht an Gewicht zu, diese Tatsache ist wohl auf den extremen Stress, den das Tier permanent hatte, zurückzuführen.
Nach dem Ausladen wurde er in die Herde integriert, anfangs konnte er mit den anderen Pferden nicht viel anfangen. Ungefähr drei Wochen lang ging er stundenlang an einen Stück des Zauns entlang auf und ab und suchte immer den Kontakt zu Menschen. Er ist auch nicht zur Tränke gegangen, die erste Zeit wurde er von den Vereinsmitgliedern mehrmals täglich mit Kübeln mit Wasser versorgt, erst nach und nach hat er das Wasser dann zumindest aus einer Wasserwanne getrunken, welche extra, weit weg von den allen anderen Pferden, für ihn in der Koppel platziert wurde.
Auch das Füttern erwies sich als äußerst schwierig, denn obwohl er alleine draußen gefüttert wurde, kam er nicht zur Ruhe und wollte anfangs das Zusatzfutter kaum fressen. Jedes Geräusch, jede Bewegung einfach alles war für ihn Grund zur Panik. Hier war viel Geduld gefragt und jede Menge Ruhe, die man diesem Pferd vermitteln musste.
Heute hat Admiral seinen Platz in der Herde gefunden, genießt das Leben mit seinen Artgenossen und hat auch schon richtig viel zugenommen
Er hat eine Synergiepartnerin, die sich gleich auf Anhieb in ihn verliebt hat und nun mit ihm arbeitet, zusammen haben die beiden schon viel erreicht.
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Als Admiral hier ankam wurde von den Vorbesitzern beim Ausladen gewarnt, dass er nicht zu halten sei am Seil.
Von ihnen wurde das panische Pferd zum Kutsche fahren benutzt, er wurde einspännig gefahren und musste vor der Kutsche funktionieren.
Er war sehr dürr , denn obwohl er gefüttert und gefüttert wurde, legte er nicht an Gewicht zu, diese Tatsache ist wohl auf den extremen Stress, den das Tier permanent hatte, zurückzuführen.
Nach dem Ausladen wurde er in die Herde integriert, anfangs konnte er mit den anderen Pferden nicht viel anfangen. Ungefähr drei Wochen lang ging er stundenlang an einen Stück des Zauns entlang auf und ab und suchte immer den Kontakt zu Menschen. Er ist auch nicht zur Tränke gegangen, die erste Zeit wurde er von den Vereinsmitgliedern mehrmals täglich mit Kübeln mit Wasser versorgt, erst nach und nach hat er das Wasser dann zumindest aus einer Wasserwanne getrunken, welche extra, weit weg von den allen anderen Pferden, für ihn in der Koppel platziert wurde.
Auch das Füttern erwies sich als äußerst schwierig, denn obwohl er alleine draußen gefüttert wurde, kam er nicht zur Ruhe und wollte anfangs das Zusatzfutter kaum fressen. Jedes Geräusch, jede Bewegung einfach alles war für ihn Grund zur Panik. Hier war viel Geduld gefragt und jede Menge Ruhe, die man diesem Pferd vermitteln musste.
Heute hat Admiral seinen Platz in der Herde gefunden, genießt das Leben mit seinen Artgenossen und hat auch schon richtig viel zugenommen
Er hat eine Synergiepartnerin, die sich gleich auf Anhieb in ihn verliebt hat und nun mit ihm arbeitet, zusammen haben die beiden schon viel erreicht.

