Quendolin & Kylie


Anfang Oktober 2015 habe ich von zwei Ponys erfahren, die einen neuen Platz suchten. Die Besitzer haben sie selbst aus schlechter Haltung gerettet, wussten nun aber nicht was sie mit ihnen machen sollten, da sie noch nie Pferde hatten. Einige Mails später war dann ein Termin Anfang November fixiert um die beiden abzuholen. Es wurde uns geraten, dass wir viel Zeit mitbringen sollen, da die Ponys sehr scheu seien und man wohl einige Zeit benötigen würde um sie einzufangen und zu verladen, da sie sich nicht führen ließen.
Vorbereitet auf einen sehr langen Tag brachen Denise und ich gegen 4 Uhr Früh auf, am Ziel angekommen hat man uns die Ponys gezeigt, geholfen den Hänger in die Koppel zu stellen und gesagt, dass wir uns melden sollen wenn wir irgendetwas brauchen (Essen/Trinken), denn man rechnete ja damit, dass wir eine Weile hier sein werden.
Ich bin zu den Ponys hineingegangen, sie waren schon in einem kleinen abgetrennten Teil der Koppel, direkt vor dem Stall, damit wir sie vielleicht schneller fangen konnten. Anstatt wie erwartet wegzulaufen waren die zwei aber recht neugierig… misstrauisch, aber nicht so scheu wie sie beschrieben wurden, sie holten sich Leckerlies aus der Hand und wir konnten sie nach ein paar Minuten schon streicheln. Dann ging alles schneller als erwartet, die Halfter waren angelegt und die Ponys verladen, damit hatte keiner gerechnet.
Die Fahrt zurück nach Ebendorf nutzten wir um Namen zu finden, denn bisher waren es nur namenlose Ponys.
In der Pferdeoase angekommen wurden die beiden Zwerge dann umsorgt, sie hatten Hautprobleme und bereits offene Stellen am ganzen Körper, aber keine Spur davon, dass sie so scheu waren wie uns das prophezeit wurde. Quen und Kylie bekamen noch Zusatzfutter und wurden anschließend in die Ponyherde integriert.
Das Herausholen aus der Koppel am nächsten Tag gestaltete sich auch nicht so wie befürchtet, Quen und Kylie waren so neugierig, dass sie ohnehin immer wieder kamen um zu schauen was man denn da in der Koppel macht, außerdem holten sie sich die Leckerlies aus der Hand und ließen sich auch streicheln. Mit jedem Mal, dass sie sich ein Leckerli abgeholt haben und Ihnen Nichts passierte, wurde sie entspannter, bis sie schließlich stehenblieben und sich problemlos anhalftern ließen.
Heute stehen sie als eine der ersten am Zaun wenn man mit dem Zusatzfutter kommt, sie haben sich super in die Herde eingegliedert und auch die offenen Stellen verheilen und werden wohl bald nicht mehr zu sehen sein. Sie sind ein super Beispiel dafür, dass man in kurzer Zeit viel erreichen kann, wenn man Tiere mit Respekt behandelt und ihr Vertrauen gewinnt.
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Anfang Oktober 2015 habe ich von zwei Ponys erfahren, die einen neuen Platz suchten. Die Besitzer haben sie selbst aus schlechter Haltung gerettet, wussten nun aber nicht was sie mit ihnen machen sollten, da sie noch nie Pferde hatten. Einige Mails später war dann ein Termin Anfang November fixiert um die beiden abzuholen. Es wurde uns geraten, dass wir viel Zeit mitbringen sollen, da die Ponys sehr scheu seien und man wohl einige Zeit benötigen würde um sie einzufangen und zu verladen, da sie sich nicht führen ließen.
Vorbereitet auf einen sehr langen Tag brachen Denise und ich gegen 4 Uhr Früh auf, am Ziel angekommen hat man uns die Ponys gezeigt, geholfen den Hänger in die Koppel zu stellen und gesagt, dass wir uns melden sollen wenn wir irgendetwas brauchen (Essen/Trinken), denn man rechnete ja damit, dass wir eine Weile hier sein werden.
Ich bin zu den Ponys hineingegangen, sie waren schon in einem kleinen abgetrennten Teil der Koppel, direkt vor dem Stall, damit wir sie vielleicht schneller fangen konnten. Anstatt wie erwartet wegzulaufen waren die zwei aber recht neugierig… misstrauisch, aber nicht so scheu wie sie beschrieben wurden, sie holten sich Leckerlies aus der Hand und wir konnten sie nach ein paar Minuten schon streicheln. Dann ging alles schneller als erwartet, die Halfter waren angelegt und die Ponys verladen, damit hatte keiner gerechnet.
Die Fahrt zurück nach Ebendorf nutzten wir um Namen zu finden, denn bisher waren es nur namenlose Ponys.
In der Pferdeoase angekommen wurden die beiden Zwerge dann umsorgt, sie hatten Hautprobleme und bereits offene Stellen am ganzen Körper, aber keine Spur davon, dass sie so scheu waren wie uns das prophezeit wurde. Quen und Kylie bekamen noch Zusatzfutter und wurden anschließend in die Ponyherde integriert.
Das Herausholen aus der Koppel am nächsten Tag gestaltete sich auch nicht so wie befürchtet, Quen und Kylie waren so neugierig, dass sie ohnehin immer wieder kamen um zu schauen was man denn da in der Koppel macht, außerdem holten sie sich die Leckerlies aus der Hand und ließen sich auch streicheln. Mit jedem Mal, dass sie sich ein Leckerli abgeholt haben und Ihnen Nichts passierte, wurde sie entspannter, bis sie schließlich stehenblieben und sich problemlos anhalftern ließen.
Heute stehen sie als eine der ersten am Zaun wenn man mit dem Zusatzfutter kommt, sie haben sich super in die Herde eingegliedert und auch die offenen Stellen verheilen und werden wohl bald nicht mehr zu sehen sein. Sie sind ein super Beispiel dafür, dass man in kurzer Zeit viel erreichen kann, wenn man Tiere mit Respekt behandelt und ihr Vertrauen gewinnt.
